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Hafen Emmelsum

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Collage bestehend aus: Luftbildaufnahme, Hafenkran, Bahnbrücke, Hafeineinfahrt

Beim Hafen Emmelsum handelt sich um einen als Stichhafen angelegten öffentlichen Hafen. Die ausgebaute Uferlänge (Kaimauer) beträgt 620 Meter.

Auf beiden Seiten des Hafenbeckens stehen Umschlagmöglichkeiten für Dritte über die ansässigen Terminalbetreiber zur Verfügung.

Der LippeMündungsraum insgesamt ist durch seine nahezu perfekte Verkehrsinfrastruktur und die herausragende Lage im europäischen Binnenmarkt ein logistischer Dreh- und Angelpunkt mit besten Zukunftsperspektiven.

 

Der starken Nachfrage in NRW nach zusätzlichen Hafenflächen will der Hafen Emmelsum durch die beabsichtigte Aufschüttung einer Gesamtfläche von 28 Hektar inklusive neuer Kaianlage von maximal 600 Metern Länge begegnen.

Startschuss für den Masterplan "Häfenkooperation NiederRhein"

Am 26. Mai 2009 erfolgte der Startschuss für die Erstellung des "Masterplanes Häfenkooperation NiederRhein“.

Den Grundstein für das Verbundprojekt haben die Beteiligten - Hafen Emmelsum, Rhein-Lippe-Hafen Wesel, Duisburger Hafen, Stadthafen Wesel, NIAG Hafen Orsoy und Hafen Emmerich - bereits Mitte 2008 gelegt. Das Konsortium beteiligte sich am Förderwettbewerb Logistik NRW, mit dem Ziel, über neue Formen der Zusammenarbeit die niederrheinischen Hafenstandorte zu stärken. Synergieeffekte sollen genutzt sowie an den Entwicklungspotenzialen im Schiffsgüter- und Containerverkehr stärker partizipiert werden, um so Arbeitsplätze langfristig zu sichern und zu schaffen. Diesen Wettbewerb schloss die Häfenkooperation erfolgreich ab, was Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln des Landes war.

Mit der am 7. Mai 2009 erteilten Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch die NRW.BANK ist der Weg für den Beginn der Erarbeitung des Masterplanes frei.

Hierfür wurde geballte Fachkompetenz ins Boot geholt. Das renommierte Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Dortmund ist für die Erarbeitung der Daten und die Untersuchung der Themengebiete verantwortlich.

Die Erstellung wird dabei vier Phasen durchlaufen, die in enger Abstimmung mit den regionalen Entscheidern aus Politik und Wirtschaft erfolgen. Grundlage bildet die detaillierte Marktanalyse, danach die Untersuchung verschiedener Entwicklungsszenarien in den Häfen. Anschließend werden mögliche Geschäftsmodelle für künftige Kooperationen geprüft. Im letzten Abschnitt werden die Ergebnisse dann zum „Masterplan Häfenkooperation NiederRhein“ zusammengeführt. Dieser soll den Gremien als Entscheidungshilfe für die weitere Entwicklung der Hafenstandorte dienen.

Der Masterplan soll dann im zweiten Quartal 2010 vorliegen.

   

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