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Katastrophenschutz / Großschadensereignisse

Collage Katastrohenschutz

Für die Abwehr von Großschadensereignissen / Katastrophen hat der Kreis Wesel einen Krisenstab (KS) eingerichtet. Der KS hat im Auftrag des politischen Gesamtverantwortlichen (Landrat) alle mit dem Ereignis in Zusammenhang stehenden Verwaltungsmaßnahmen zu koordinieren und zu treffen und auf Anforderung die Einsatzleitung vor Ort zu unterstützen.

 

 

 

Großschadensereignisse / Katastrophen

Großschadensereignisse / Katastrophen können insbesondere verursacht werden durch:

  • Massenanfall von Verletzten (Omnibus- / Eisenbahnunglücke, größere Verkehrsunfälle)
  • Großbrände mit zahlreichen Verletzten und Geschädigten
  • Waldbrände
  • Flugzeugabstürze
  • Explosionen, Chemieunfälle, Freiwerden chemischer oder radioaktiver Stoffe
  • Hochwasser (Deich- und Dammbrüche, Überflutungen)
  • Terroristische Anschläge
  • Pipelinebrüche
  • Erdbeben
  • Schneeverwehungen
  • Seuchen

Die vorstehende Auflistung ist nicht abschließend.

Für die Bekämpfung von Großschadensereignissen / Katastrophen vor Ort unterhält der Kreis Wesel eine Einsatzleitung (EL). Diese (EL) hat die Aufgabe, alle Maßnahmen zur Abwehr der Gefahren und zur Begrenzung der Schäden durch Führung und Einsatz der Einsatzkräfte zu veranlassen.

In der Gefahrenabwehr des Kreises Wesel wirken nachstehende Hilfsorganisationen und Einrichtungen mit:

Die Feuerwehren, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, die Malteser, die Johanniter, die Informations- und Kommunikationsgruppe, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Rettungshundestaffel, die Notfallseelsorger und die Notfunkgruppe (insgesamt rund 4000 Helferinnen und Helfer).

Des weiteren hält der Kreis Wesel zur Vorbereitung auf ein eventuell eintretendes Großschadensereignis / einer Katastrophe entsprechende Gefahrenabwehrpläne und Sonderschutzpläne vor, die kontinuierlich fortgeschrieben werden.

Die Leistungsfähigkeit der Gefahrenabwehr im Kreis Wesel wird durch regelmäßige Übungen sowie Aus- und Fortbildungsveranstaltungen erprobt.

   

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